Gerade in der Gemeinschaftsschule, aber auch in jeder anderen Schulform, stellt sich immer wieder die Frage, wann man sich mit seinen Parallelkollegen, den Arbeitsgruppen etc. absprechen soll.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle eine Variante vorstellen, die ich nutze, um die Aufgaben, die neben dem eigentlichen Unterrichten anfallen, zu bewältigen.

Ich habe mir meinen Arbeitstag von 7:45 Uhr bis 16:00 Uhr definiert. Das heißt für mich, in dieser Zeit bin ich in der Schule. Das hilft mir sehr, weil so zum einen Arbeitszeit und private Zeit klar trennbar sind, was im Lehrerberuf sonst oft schwierig ist. Zum anderen habe ich nicht mehr so ein Gefühl von Stress. Vorher war es so, dass, wenn mich Kollegen gefragt haben, ob ich an dem Tag um 14 Uhr Zeit hätte, gesagt habe, dass ich da nicht kann, weil ich nur 6 Stunden habe. Schon begann die Suche nach einem Termin und man hat versucht, das Gespräch irgendwo noch zwischen zu legen, notfalls die Pause zu opfern.

Das passiert in dem neuen Modell nicht mehr, da ich ja ohnehin bis 16 Uhr da bin. Ich habe dann begonnen, mir wiederkehrende Termine mit Kollegen bereits fix einzutragen, Zeiten für Unterrichtsvorbereitung zu definieren etc. Eine Möglichkeit, wie das aussehen könnte, ist unten abgebildet.

So habe ich weitgehend freie Wochenenden und Abende. Natürlich bringt mich die eine oder andere Korrekturphase auch außerhalb dieser Zeiten an den Schreibtisch aber für mich ist es weitaus weniger hektisch und stressig als zuvor.

Dieses Modell kann vielleicht nicht jeder umsetzen, da nicht jeder in der Schule vorbereiten kann beispielsweise. Vielleicht ist es für den einen oder anderen jedoch eine Strukturierungshilfe.