Hier finden Sie Erfahrungswerte im Umgang mit der Materialerstellung vor dem Hintergrund der Differenzierung.

Chancen

Synergieeffekte nutzen (vorhandenen Materialpool der Schule sichten und als Grundlage nehmen, differenzierte Lehrwerke nutzen)

Arbeitsteilung bei der Erstellung von Material vornehmen

Einbinden des Methodencurriculums in die Materialerstellung (Stichwort: Verzahnung)

Material allen Kollegen zur Verfügung stellen

Unkomplizierte für SuS und evtl. neue Kollegen selbsterklärende und vor allem einheitliche Symbole verwenden

Risiken

Differenzierung ausschließlich über Aufgabenmenge

      • Qualitative und quantitative Differenzierung berücksichtigen

Mengenmäßige Überforderung

      • Wird das Material wirklich in der vorgegebenen Zeit zu bearbeiten sein?

Keine „Abschaffermentalität“ entwickeln

      • SuS sollen nicht stumpf Arbeitsblätter abarbeiten, sondern es sollen alle Lernkanäle angesprochen werden

Übersicht geht verloren

    • Materialliste anlegen (am besten digital)

Baustellen

Digitale Infrastruktur zur Materialerstellung und für die Materialliste erstellen (bessere share-Funktion)

Absprache der Kollegen zur Materialerstellung organisieren (in Fachschaften, Teams etc.)

      • Terminfindung zwischen vielen Kollegen eher schwierig, zur Absprache können auch Telefonkonferenzen/Videokonferenzen genutzt werden

Zeiträume für die Materialerstellung definieren

    • Möglichkeit 1: Einige Schulen produzieren das Material bereits für das kommende Schuljahr. Das heißt aber, es muss parallel zum laufenden Betrieb geschehen → sehr zeitintensiv
    • Möglichkeit 2: Material innerhalb der regulären Unterrichtsvorbereitung erstellen